Du willst einen internen CD-Brenner in Deinen Computer einbauen. Es stehen mehrere Einbauschächte zur Verfügung. Wo ist der beste Platz für den CD-Brenner?
CD-Brenner werden im Betrieb sehr heiß. Deshalb haben die meisten Brenner auch einen internen Lüfter. Der leitet die heiße Luft aber nicht nach außen, sondern bläst sie nur in den PC hinein. Der kann dabei soweit "aufgeheizt" werden, daß empfindliche Komponenten im Computer streiken oder zerstört werden. Sehr empfindlich auf Wärme reagiert zum Beispiel die Festplatte. Wird sie zu heiß, treten Lesefehler auf. Was das beim Brennen einer CD-ROM bedeutet, ist klar. Der Rohling ist nicht mehr zu retten. Dazu kommt, daß sich dieser "Fehler" nur schwer finden läßt. Dann wird zum Beispiel die erste CD ohne Probleme gebrannt; bei der zweiten steigt der Rechner aber aus.
Deshalb solltest Du den CD-Brenner möglichst im obersten Einschub des Rechners einbauen. Dann kann die aufsteigende warme Luft keine anderen Bauteile aufheizen. Hilft alles nichts, mußt Du dem PC einen zweiten Lüfter spendieren, der die Luft nach außen "pustet" Das läßt Du am besten einen Fachmann machen. Oder Du spendierst dem Brenner ein externes Gehäuse.
Wenn Dein CD-Brenner einen Lüfter hat, solltest Du mit dem Platz an dem Du den Brenner einbaust sehr aufpassen. Wie mir jemand schrieb, wurde seine Festplatte durch die Vibrationen, die der Lüfter des Brenners auf das Gehäuse übertrug, zerstört. Du solltest also nach dem Einbau des Laufwerks das Gehäuse noch mal offen lassen und dann eine CD brennen. Wenn der Lüfter dann angeht, kannst Du fühlen ob er viele Vibrationen an das Gehäuse überträgt. Wenn das der Fall ist, musst Du einen anderen Platz für den Einbau wählen, oder zwischen Laufwerk und Gehäuse eine Polsterung einbauen.
Ein schneller CD-Brenner ist noch kein Garant dafür, daß die Daten auch mit höchstmöglicher Geschwindigkeit gebrannt werden. Denn wenn Du die Daten direkt von einer CD-ROM lesen und gleichzeitig auf eine andere brennen möchtest, reicht in vielen Fällen die Geschwindigkeit nicht aus. Als Faustregel gilt: Das CD-ROM- Laufwerk,von dem die Daten gelesen werden, sollte mindestens doppelt so schnell sein, wie der CD-Brenner. Wenn Du allerdings die Daten erst von der CD-ROM auf die Festplatte kopierst und anschließend brennst, ist es egal, wie schnell Dein CD-ROM-Laufwerk arbeitet. Dann muß nur die Festplatte schnell genug sein.
Desweiterern solltest Du auch auf die Qualität der CDs achten, auf welche Du die Daten kopieren willst. Neue Rohlinge können mit jeder Geschwindigkeit gebrannt werden, aber es gibt immer Rohlinge mit einer schlechten Verarbeitungsqualität.
Externe Brenner lassen sich auf zweierlei Weise an den PC anschließen: Über ein SCSI-Kabel an eine Einsteckkarte oder an den Drucker-Port. Die erste Lösung ist die beste. Sie garantiert eine hohe Datenübertragungsrate. Allerdings sind SCSI-Karten und -Kabel nicht gerade billig. Preiswerter kommst Du mit einem externen Brenner weg, der am Parallel-Port angeschlossen wird. Hier gehört das Kabel zum Lieferumfang. Das ist aber meist sehr kurz. Und wer hat schon genügend Platz auf dem Computertisch. Das Kabel sieht zwar aus wie ein normales Druckerkabel, ist es aber nicht. Du kannst es also nicht einfach durch ein längeres Druckerkabel ersetzen.
Grund: Drucker brauchen die Daten bei weitem nicht so schnell wie ein CD-Brenner. Dort geht der Datentransfer recht gemütlich vonstatten. Beim CD-Brennen ist das aber nicht der Fall. Gerät hier der Datenstrom auch nur für wenige Sekunden ins Stocken, bricht der Brenner den Brennvorgang sofort ab und der teuere Rohling (zur Zeit etwa 0,89-3,00 DM) ist zerstört. Deshalb solltest Du nur das mitglieferte Kabel einsetzen und gegebenfalls Deinen Arbeitsplatz "umräumen". Denn nur mit diesem Kabel klappt das Brennen problemlos.
Bei SCSI-Brennern kann es zu Problemen (Buffer underrun) kommen. Dies liegt an einer falschen Einstellung der SCSI-Geräte. Beheben kann man das folgendermaßen:
1 Gehe in der Systemsteuerung auf den Punkt "System"
2 Gehe auf die Registerkarte "Systemsteuerung", wähle den Brenner aus und klicke auf "Eigenschaften"
3 Auf der Registerkarte "Einstellungen" die Option "Trennen" aktivieren.
Aktiviere am besten bei allen SCSI-Geräten im PC die Option "Trennen".
Daurch wird das SCSI-Kabel nach jedem Datenbefehl sofort wieder freigegeben und nicht vom jeweiligen Gerät für einige Sekunden blokiert. Durch eine solche Blokade kann ein Buffer-underrun entstehen, da der PC die Daten nicht schnell genug an den Brenner ausliefern kann.
Burn Proof Brenner sind in der Lage mitten im Brennvorgang anzuhalten ohne den Rohling zu zerstören. Wenn der Daten-Puffer zu klein wird stoppt der Brenner und wartet so lange bis wieder genügend Daten im Puffer sind. Dadurch soll es laut Hersteller zu keinem Buffer-Underrun kommen. Nach meinen praktischen Erfahrungen scheinen diese Versprechungen zu stimmen. Mein Puffer war schon öfters während des Brennens leer, aber die CD konnte trotzdem problemlos fertig gebrannt werden
· Ich bekomme immer die Fehlermeldung "power calibration error".
Die meisten Brenner "probieren" vor dem eigentlichen Brennvorgang auf einem speziellen Bereich des Rohlings die notwendige Brennstärke aus. Wenn die von dir verwendete Sorte höhere Leistung erfordert als dein Brenner schafft, kommt diese Fehlermeldung.
Abhilfe: Andere Rohlingssorte oder mal die Brenngeschwindigkeit runterstellen. Da spielt keine Rolle ob Image, on the fly, Videodaten, psx CD, was weiß ich.
ATIP steht für Absolute Time In Pregroove. Der ATIP enthält Informationen über den Hersteller eines Rohlings, die nutzbare Kapazität, die empfohlene Laserleistung zum Beschreiben (und zum Löschen bei RWs) und die minimale/maximale Schreibgeschwindigkeit (wird nur bei RWs genutzt).
Ein CD Lesegerät besitzt einen Laser mit einer spezifischen Wellenlänge, der den digitalen Code einer CD ausliest, indem er die Länge der PITS und LANDS feststellt. Daher ist es wichtig, dass die Pits, genauso wie deren Intervalle, die nötigen Voraussetztungen erfüllen. Für das Pit sieht das so aus:
Jedes Pit ist ungefähr 0,5 μm breit und 0.833 μm - 3.56 μm lang.
Der Spurabstand beträgt 1.6 μm (Abstand zwischen den Tracks)
Der Laserstrahl liest die Pit-Information, indem er das reflektierte Wellensignal verarbeitet. Die Reflektion ist zurückzuführen auf die Aluminiumbeschichtung der CD. Der Laserstrahl, der auf die Pit-Spur fokusiert ist, bemerkt die Unterschiede zwischen Pits und Lands. Auf diese Weise sind nicht die Pit und Lands selbst, sondern die "Ecken" der Pits verantwortlich für die Informationen.
Die digitalen Informationen werden auf allen CDs gleich ausgelesen: als "0" und "1", jedoch nicht einzeln, da es so viel zu viel Informationen wären sondern in verschiedenen Encodierungs- und Signalprozesschemen. Sprich: Es ist die Kombination von Pits und Lands und deren Länge die die Daten im Endeffekt physikalisch verschlüsseln. Genauergesagt repräsentiert der Anfang und das Ende eines Pits die "1" und der Platz dazwischen die Nullen. Möglich ist die Darstellung von "1001" bis "100000000001". Die Lands repräsentieren immer nur Nullen, allerdings auch in verschiedenen Längen.
Jetzt kommen wir zum eigendlichen Knackpuntk, dem JITTER
Es gibt drei primäre Bitströme auf einer CD:
EFM
C1
C2
Dem Laser ist eine Schwelle definiert, ab deren Reflektionsgrad er eine "1" schreibt... dannach Nullen bis die Schwelle wieder unterschritten wird, dann wieder eine "1" und schließend wieder Nullen. Dieser binäre Bit-Strom ist die EFM Codierung. Wenn das Reflektionssignal gestört ist (noise), wird die "1" zu früh oder zu spät gesetzt. Diesen Versatz nennt man Jitter.
Wenn der Jitter zu groß ist, sind Fehler im EFM Bitstrom. Die beiden anderen Codes sind dazu da, um vor solchen Fehlern zu schützen.
Es gibt drei mögliche Ursachen von Jitter:
Die aufgenommenen Pits sind nicht 100%ig richtig in Bezug auf ihre Größe. Der Grund dafür sind Laserstörungen und die Art und Weise des Schreibvorgangs.
Der Einfluss von anderen Pits in der Nähe im selben Track. Sprich der Laser verläst gerade ein Pit und stößt gleichzeitig auf ein neues Pit, kleines Pit, dessen Ende schon immer noch im Spot des Lasers liegt.
Hier geht es um Pits in benachbarten Tracks. Dies kommt vor, wenn der Laser nicht nur einen, sondern gleich zwei Tracks auf einmal trifft.
Die Fehlerkorrektur dieser Jitter stellt der C1 und C2 Codec dar. Die erste Stufe, der C1-Dekoder, führt unter Nutzung der P-Paritäts-Symbole eine Fehlerprüfung und nötigenfalls auch -korrektur durch. Die häufigsten Fehler, die hier korrigiert werden, sind Zufallsfehler durch Signalrauschen. Dabei sind bis zu zwei fehlerhafte Symbole (1 Symbol = 8 Bit) hintereinander korrigierbar. Da aber die 24 Symbole über bis zu 109 Datenbereiche verteilt sind, sind die Daten durch diesen Umstand bereits hinreichend gesichert. Sollten 3 oder mehr Fehler auftreten, so werden diese an die C2-Erkennung übergeben. Der C2-Code arbeitet mit den Q-Paritäts-Symbolen. Bis zu zwei dieser Fehlertypen, meist hervorgerufen durch physikalische Beeinträchtigung des Mediums, kann dieser Codec ebenfalls korrigieren. Klappt dies nicht, so wird bei Audio-CD's interpoliert, bei Daten-CD's tritt die ECC, ein zusätzlicher Bitcode, in Kraft. Kann dieser ebenfalls keine gültigen Daten liefern, so wird die CD erneut eingelesen. Erst wenn dies fehlschlägt, gibt das CD-ROM auf. Dann ist die CD unbrauchbar.
(Quelle: de.comp.hardware.laufwerke.brenner)
ASPI steht für Advanced SCSI Programmer's Interface. ASPI-Treiber (auch ASPI-Layer genannt) bieten eine einheitliche Schnittstelle zur Ansteuerung von SCSI- und ATAPI-Geräten (ja, richtig - auch ATAPI-Geräte brauchen einen funktionsfähigen ASPI-Layer, obwohl der Name nicht darauf hindeutet) unter Win9x und WinNT.
Während Windows 9x mit einer veralteten Version von Adaptec's ASPI ausgeliefert wird, kommt NT/2000 ganz ohne ASPI daher. Dafür gibt es hier den sog. Device-IO-Modus, über den Software direkt auf CDROM und Brenner zugreifen kann (seit Windows 2000 erhältlich ist, setzt sich diese Zugriffsart immer weiter durch, auch bei diversen Grabbern).
Synchrone Datenübertragung ist nur bei SCSI-Geräten von Bedeutung. Bei ATAPI-Geräten sollte der entsprechende Schalter keine Funktion haben.
Bei der asynchronen Datenübertragung sendet der Sender erst dann die nächsten Daten, wenn der Empfang der vorangegangenen Daten vom Empfänger bestätigt worden ist. Dies ist relativ langsam und die Übertragungsrate hängt zudem von der Buslänge ab. Bei der synchronen Übertragung wartet der Sender nicht auf den Empfang einer Bestätigung, sondern schickt gleich die nächsten Daten (trotzdem wird innerhalb einer gewissen Zeit eine Bestätigung erwartet). Dieser Übertragungsmodus ist wesentlich schneller und die Geschwindigkeit ist nicht von der Buslänge abhängig. Die SCSI-Kommandos werden aber bis mindestens einschliesslich U2W immer noch asynchron (aus Kompatibilitätsgründen) transferiert, nur die Daten werden gegebenenfalls synchron transferiert.
Wenn man es nicht mit historischer oder sonstwie zickiger Hardware zu tun hat, sollte man immer den synchronen Transfermodus verwenden.